KI als Abkürzung: Wie du 80% der Arbeit abgibst und trotzdem relevanter wirst als je zuvor
Wer heute durch Social Media scrollt, sieht vor allem eins: Einheitsbrei. Seitdem jeder auf Knopfdruck „perfekte“ Texte generieren kann, ist das Internet voll von Inhalten, die zwar nett klingen, aber an der Realität der Kunden vorbeigehen. Wir ersticken in mittelmäßiger Quantität.
Wenn du dich als Coach oder Unternehmerin abheben willst, gewinnst du 2026 nicht mehr über die Masse. Du gewinnst über Relevanz. Die Frage ist nicht: „Wie schaffe ich es, täglich zu posten?“, sondern: „Wie schaffe ich es, dass mein Content für meine Wunschkunden wirklich einen Unterschied macht?“
Die 80/20-Regel: Warum die KI allein nicht reicht
Mein Mentor Tad Hargrave (Marketing for Hippies) sagt immer, dass Marketing vor allem ein Dienst an den Menschen sein sollte. Es geht darum, so klar zu kommunizieren, dass die Leute sofort merken: „Hier bin ich richtig.“
Die KI kann dir dabei heute etwa 80% der Arbeit abnehmen. Sie baut dir das Gerüst, recherchiert Fakten und sortiert deine Notizen. Aber wenn du bei diesen 80 % aufhörst, produzierst du nur weiteren „Lärm“.
Die restlichen 20% sind das, was über deine Relevanz entscheidet. Das ist der Teil, den nur du liefern kannst.
So nutzt du die KI, um Qualität zu liefern (ohne auszubrennen)
Statt die KI zu fragen „Schreib mir einen Post“, nutzt du sie als hocheffiziente Zuarbeiterin für dein Marketing-Fundament.
1. Das 80%-Gerüst: Die KI erledigt die Vorarbeit Lass die KI die Struktur für deine Blogartikel oder Newsletter bauen. Sie kann deine losen Gedanken ordnen und in eine logische Reihenfolge bringen. Das spart dir die Zeit vor dem weißen Blatt Papier.
2. Die 20% Relevanz: Dein persönlicher Feinschliff Hier entscheidest du, ob der Text im Papierkorb landet oder echte Kunden bringt.
Deine Beispiele: Die KI kennt deine echten Kunden-Stories nicht. Bau sie ein.
Deine Meinung: Die KI ist oft zu diplomatisch. Sag klar, was du über ein Thema denkst.
Deine Sprache: Lösch die typischen Floskeln raus und schreib so, wie du mit einer Kundin beim Kaffee sprechen würdest.
Mein Extra-Tipp: Nutze die POV-Theorie für deine 20%
Damit deine Texte nicht im digitalen Rauschen untergehen, gibt es ein einfaches Werkzeug von Tad Hargrave: den Point of View (POV).
Stell dir vor, dein Marketing ist ein Filter. Dein POV ist dein Standpunkt – also die Art und Weise, wie du auf deine Branche und die Probleme deiner Kunden blickst. Ein guter POV macht zwei Dinge gleichzeitig: Er zieht die richtigen Menschen magnetisch an und sortiert diejenigen aus, die nicht zu dir passen.
Wie du das mit KI umsetzt: Wenn du einen Textentwurf von der KI bekommst, stell dir drei Fragen:
„Was glaube ich über dieses Thema, was der Mainstream anders sieht?“ (Die KI liefert meistens den Durchschnitt, du lieferst die Kante).
„Welchen Fehler machen meine Kunden immer wieder, den niemand anspricht?“
„Warum ist mein Weg für meine spezifische Zielgruppe der richtige?“
Sobald du diese Antworten in den KI-Entwurf einwebst, wird aus einem netten Text ein relevantes Statement.
Fazit: Weniger machen, mehr bewirken
Qualität im Marketing bedeutet 2026 vor allem, den Mut zur Lücke zu haben. Du musst nicht überall sein. Aber dort, wo du bist – auf deiner Website, in deinem Blog, in deinem Newsletter –, muss es sitzen.
Die KI ist die Abkürzung zum fertigen Text. Aber die Relevanz entsteht in deinem Kopf. Wenn du lernst, die 80% der Technik so mit deinen 20% Erfahrung und deinem Standpunkt zu mischen, dass es für deine Kunden wirklich Klick macht, hast du gewonnen. Dann arbeitest du nicht mehr für den Algorithmus, sondern für dein Business.